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Funktionsweise

TRABOLD-filtern statt Öl wechseln

Der Filter läuft neben dem normalen Ölfilter mit. Er holt feinsten Schmutz und Wasser aus dem Öl und kühlt es über sein Gehäuse. So bleibt das Öl gut, und der übliche Ölwechsel entfällt.

TRABOLD-Filter in Seitenansicht

In fünf Schritten

Der Weg des Öls durch den Filter

Maßstabsgetreu

Bis 0,1 Mikron

Das ist ein Zehntausendstel Millimeter, bis zu 200-mal feiner als übliche Filter. Die oberste Linie ist ein Haar. Die letzte sehen Sie kaum noch.

  • Haar, ca. 70 µm
  • Standardfilter, 20 bis 40 µm
  • Pollen, ca. 10 µm
  • TRABOLD, Mittelbereich, 1 µm
  • TRABOLD, bis 0,1 µm

Aus der Patentschrift

Der Aufbau im Schnitt

Drei Teile: das Gehäuse, der Einsatz zum Wechseln und die Anschlüsse. Tippen Sie auf die Punkte im Bild.

Im Detail
Laut Hersteller ist er der erste Ölfeinstfilter, der radial und axial filtert, also von außen und von oben. Der Einsatz ist auf Zug statt auf Druck gebaut und hält dadurch hohem Druck stand. Hermann Trabold bekam dafür 1991 und 1994 zwei Patente.
Alle Patente

Das Prinzip

Zwei Filter, zwei Aufgaben

Der normale Filter bleibt drin und nimmt den großen Ölstrom. Der TRABOLD-Filter reinigt immer nur ein bisschen, das aber sehr fein. Mit der Zeit kommt so das ganze Öl vorbei.

Normaler Ölfilter

Viel Öl, grober Filter: 20 bis 40 µm. Muss laut Hersteller nur noch alle 100.000 km neu.

TRABOLD-Filter

Wenig Öl, sehr feiner Filter: beim 10er 1 bis 5 Liter pro Minute, Schmutz bis 0,1 µm.

Je länger gefiltert, desto besser

Warum Motoröl trotzdem schwarz bleibt

Hermann Trabold zeigte es öffentlich: Schwarzes Transformatorenöl wird nach wenigen Minuten im Filter wieder sauber und goldgelb. Motoröl dagegen bleibt schwarz. Dass es sauber ist, sieht man nicht, das misst man im Labor.

Im Detail
Das Schwarze ist laut Hersteller feinster Kohlenstoff, ein sehr guter Schmierstoff. Grobe Teilchen, die verschleißen, hält der Filter fest. Allerfeinste lässt er durch. Im Praxistest schmierte dieses Öl besser als frisches.

Aus dem Archiv

Die Vorzüge auf einen Blick

  • Ölwechsel

    Fällt weg. Stattdessen kommt alle 15.000 bis 50.000 km ein neuer Einsatz.

  • Frischöl

    Bis zu ca. 85 % weniger Kosten durch weniger neues Öl.

  • Motortyp

    Passt nicht nur zu einem Motor. Beim 10er kommt nicht einmal ein halber Liter Öl dazu.

  • Wasser

    Der Einsatz saugt Wasser aus dem Öl. Ohne Wasser wird Öl nicht sauer.

  • Kühlung

    Die Rippen schützen das Öl vor Überhitzung.

  • Druck

    Das Gehäuse hält dauerhaft 20 bar aus.

  • Weiternutzen

    Der Filter lässt sich ausbauen und ins nächste Fahrzeug mitnehmen.

  • Entsorgung

    Der Einsatz besteht vor allem aus Papier. Er gehört aber nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle.

  • Amortisation

    Der Hersteller rechnete 2001 beim Pkw mit dem 4. bis 5. Ölwechsel.

Angaben des Herstellers. Wird das Öl zu dick oder zu dünn, überhitzt es oder gerät etwas hinein, muss es trotzdem gewechselt werden. Originale: Vorzüge, 2001 · Filterung und Ölpflege, 1998 · Startseite, 2001